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Unser Beitrag zum Naturschutz

Auf dem Grundstück des Hotels Pfeiffermühle befindet sich eine Feuchtwiese, auf der eine Vielzahl an bunten Wildblumen gedeiht und die schillernde Schmetterlinge, zirpende Heuschrecken und andere Tiere beherbergt. Um das Aussamen der Wildblumen zu ermöglichen und damit deren Erhaltung zu gewährleisten, wird die Wiese lediglich einmal pro Jahr im September gemäht und das Gras getrocknet.

Die Vielfalt an Arten wird unter anderem bedroht durch gebietsfremde Tier- und Pflanzenarten, die bei uns eingeführt wurden. Beispiele von mittlerweile weit verbreiteten Problempflanzen sind Herkuleskraut, Staudenknöterich, Drüsiges Springkraut und Kanadische Goldrute. Die Arten stammen aus Asien bzw. aus Nordamerika und wurden bei uns als Zierpflanzen eingeführt. Im Laufe der Zeit konnten sie sich stark vermehren, da ihre natürlichen Widersacher bei uns in Mitteleuropa fehlen. Für unsere heimische Flora und Fauna hat das negative Folgen, da diese durch das rasche Wachstum und die invasive Verbreitung der gebietsfremden Arten lokal ausgerottet werden können.
Wir versuchen, das Gelände der Pfeiffermühle frei von gebietsfremden Pflanzenarten zu halten. Außerdem haben wir im Sommer 2006 mit einer Gruppe von Kindern Herkuleskraut aufgespürt und beseitigt (siehe Zeitungsartikel Allgäuer Zeitung vom 28. August, 2006). Dazu ist Schutzkleidung wie Handschuhe und Schutzbrille angeraten, da der Saft des Herkuleskrautes bei Berührung mit der Haut üble Blasen verursachen kann.